#109: Leichen im Keller

Behauptung: In der Asse entsorgte die Atomindustrie selbst Leichenteile verstrahlter Arbeiter.

Die EWS behaupten (Originalgrund)

In die als „Versuchsendlager“ getarnte einsturzgefährdete Atommüllkippe Asse II wanderte so ziemlich alles, was die Atomindustrie dringend loswerden wollte. So auch kontaminierte Körperteile der beiden Arbeiter, die bei einem Unfall im AKW Gundremmingen A am 19. November 1975 ums Leben kamen – eingeäschert und in Fässer verpackt in der Atommüllverbrennungsanlage des Kernforschungszentrums Karlsruhe.

„Weiterführende Informationen” der EWS

Richtig ist …

Richtig, fehlt nur noch die Mengenangabe. Es handelt sich um wenige Gramm Gewebeproben, eingeäschert sind dies Milligramm. Der Verbleib ist unklar, da diese im Asse-Protokoll nicht auftaucht. Die Leichen selbst wurden ordentlich erdbestattet.

Die zwei Mitarbeiter des Kernkraftwerkes Gundremmingen hatten sich an heißem Wasserdampf tödlich verbrüht. Für Kontaminationsmessungen wurden die besagten Gewebeproben entnommen. Obwohl unterhalb der Grenzwerte, wurden diese kleinen Proben tatsächlich in Karlsruhe verbrannt. Dort verliert sich die Spur der „Leichen verstrahlter Arbeiter“.

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