#83: 50 Jahre Zwist

Behauptung: Atomkraft spaltet die Gesellschaft, und das seit Jahrzehnten.

Die EWS behaupten (Originalgrund)

Seit in den 1950er Jahren die ersten Atomreaktoren in Deutschland in Bau gingen, gibt es darum Streit. Denn Atomkraft ist lebensgefährlich. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Deswegen kann nur der endgültige und tatsächliche Ausstieg aus der Atomkraft diesen Konflikt beenden.

Die Stromkonzerne haben am 15. Juni 2000 im sogenannten ›Atomkonsens‹ dem schrittweisen Atomausstieg zugestimmt und dies mit ihrer Unterschrift besiegelt. Als Gegenleistung haben sie eine ganze Reihe von Zugeständnissen erhalten. Wenn EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall jetzt mit allerlei Tricks und Initiativen versuchen, ihre Atomkraftwerke doch länger als vereinbart zu betreiben, so brechen sie damit den ›Konsens‹ und ihren Vertrag.

„Weiterführende Informationen” der EWS

Richtig ist …

Seit in den 1950er Jahren die ersten Kernreaktoren in Deutschland in Bau gingen, wurden sie von einer ideologischen Bewegung bekämpft. 15 000 Reaktorjahre haben aber gezeigt: Kernkraftwerke sind sicherer, günstiger, zuverlässiger und umweltfreundlicher als alle anderen Formen der Energieerzeugung. Deswegen kann nur der endgültige und tatsächliche Umstieg auf Kernenergie diesen Konflikt beheben.

Leider haben die Stromversorger unter dem Druck der „grünen” Energiepolitik einem schrittweisen Ausstieg zugestimmt, und dies auch noch mit der Unterschrift besiegelt. Reingefallen, denn 8 der sicheren und umweltfreundlichen Kernreaktoren wurden trotzdem vorzeitig abgeschaltet – einfach so. Da sie noch Jahrzehnte hätten weiterlaufen können, steht der Steuerzahler nun Forderungen in Höhe von 15 Mrd. Euro gegenüber, die er wohl oder übel zahlen muss, denn an das Grundgesetz müssen sich alle halten, auch der Mainstream.

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